Freitag, 5. Mai 2017

[Rezension #191] | Nothing more von Anna Todd

Heyne Verlag || 12.09.2016 || 319 Seiten || Band 6/7 || Preis PB: 12,99€
Ich will, dass sie sich an mich erinnert, mich begehrt und
braucht, und das alles in einer einzigen Sekunde, in der ich sie
berühre.
~ Seite 243 ~
 


New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen. Sein winziges Apartment in Brooklyn teilt er sich mit seiner besten Freundin Tessa. Sie kennt sich mit Liebeskummer aus.

Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, aber der Weg dahin ist vermutlich ... ziemlich crazy.

Auf Landons Geschichte war ich schon sehr gespannt, da er mich in den Vorgängern immer wieder aufs neue überraschte und ich unbedingt mehr von ihm lesen wollte und dies habe ich nun auch getan. Allerdings gab es kein Freudenschrei nach dem beenden des Buches.

Der Schreibstil von Anna Todd war wie gewohnt sehr wortstark und flüssig. Ich habe gemerkt, dass sich die Autorin damit sehr leicht tat und das sie der Geschichte auch einen Hauch Romantik einhauchen wollte und dies hat sie natürlich geschafft.

Ich freute mich auf das Widersehen mit Landon, dem Landon aus den After Büchern. Dort war er ein Nerd und eher uncool gegenüber den anderen aber er hatte eine Seite an sich, die ganz und gar nicht uncool wirkte sondern interessant, auf diesen Landon freute ich mich sehr. Ich war aber dann doch enttäuscht, dass man aus diesem Landon einen Bad Boy gemacht hat und ihn komplett verändert hat. Mir hat er so ganz und gar nicht gefallen, denn das war nicht DER Landon.

Für mich war der Stadtwechsel ungewohnt, denn Landon ist ja nun in New York aber dennoch habe ich mich schnell zurecht gefunden. Wenn man Landon so gelassen hätte wie er war, dann wäre die Handlung definitiv interessanter gewesen, denn ein Nerd in New York? Mega cool! Aber dennoch kann man der Handlung und der Story nichts schlechtes nachsagen, denn diese wurden von Anna Todd durchaus getroffen.

Im Großen und Ganzen war die Story ein klein wenig nicht das was ich mir vorgestellt habe. Landon, wie ich ihn kannte, existierte nicht mehr und wurde zu einem Bad Boy, zu einem Mann, der Frauen aufreißt. Ganz und gar nicht der süße und liebe Nerd aus den After Büchern. Deshalb kann ich ihm und seiner Geaschichte leider nur 3 von 5 Diamanten geben.

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