Donnerstag, 29. Dezember 2016

[Rezension #149] Bluescreen von Dan Wells





Verlag: Piper Verlag
Seiten: 368
Format: Taschenbuch
Übersetzung: Jürgen Langowski
Genre: Scie-Fi
Reihe/Serie: Mirador 1/?
Erschienen: 04.10.2016
Preis: 12,99€ (Taschenbuch)





Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...

Ich habe das Cover gesehen und wusste sofort, dass ich mir dieses Buch genauer anschauen muss. Es ist zwar ein schlichtes Cover in Schwarz, Blau und Weiß gehalten aber dennoch hat es diese wunderbare Ausstrahlung die ich einfach mag. Selbst der Schriftzug hat in seiner Einfachheit etwas an sich, was ich mag. Ich finde es einfach spitze, dass man das Cover schlicht gehalten hat und nicht übertrieben hat.

Das war mein erstes Buch von Dan Wells und ich war von seinem Schreibstil einfach nur geflasht. Er war einfach so super genial und ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Der Stil von Dan Wells ist spannend, fesselnd und auch flüssig, was mir in der Kobination einfach sehr gut gefallen hat. Dadurch passierte es auch, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Dan Wells hat in "Bluescreen" Charaktere erschaffen, welche ich einfach super gern mochte, da diese authentisch und sympathisch rüber kamen. Ich habe schnell gemerkt, dass sich Dan Wells bei seinen Charakteren sehr viel Mühe gegeben hat und sie genau studiert hat, denn sie kommen so real rüber und haben das gewisse Etwas, dass ich sie sofort mochte.

Nun, die Handlung hat mich dann einfach im Verlauf des Buches so umgehauen, da ich es einfach unterschätzt habe. Der Autor hat seine "Aufgabe" in Hinsicht der Handlung und dem Handlungsstrang gemacht, denn in diesem Buch war, in meinen Augen, alles so perfekt und ganz genau durchdacht. Auch das Setting, Los Angeles im Jahr 2050, war einfach genial. Ich konnte es mir sehr bildlich vorstellen und der Gedanke, dass in Zukunft jeder ein "Computer" eingesetzt bekommt, war für mich einfach genial geschrieben.

Dan Wells konnte mich mit dem Auftakt seiner neuen Serie "Mirador" einfach von sich, seinem Schreibstil und seiner Geschichte überzeugen. Der Mix aus Scie-Fi und Zukunft wurde perfekt miteinander abgestimmt und von beidem wurde nicht übertrieben. Für mich ist dieser Auftakt sehr gelungen und ich werde diese Reihe definitiv weiter im Auge behalten, da ich nun voll in diesem Genre drin bin. Deshalb gebe ich dem Buch 5 von 5 Bücher und kann nur eine Leseempfehlung aussprechen, denn dieses Buch hat es in sich!


Band 1: Bluescreen - Erschien am 04.10.2016

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