Samstag, 12. November 2016

{ Blogtour } - Verlorene Seelen - Die Legende der Genii von Julia Sypke - Tag 4

Herzlich Willkommen am 4. Tag der 
Verlorene Seelen Blogtour.

Gestern bei Jasmin von Bücherleser wurdet ihr in die Welt eines Gargoyle's entführt und wart ein Tag einer von ihnen. Heute wird es auch wieder interessant, denn heute ist die Todeszeit bekannt und die Todesart unbekannt! Was sich hinter diesem Thema befindet, erfahrt ihr nun.


Es war einmal ein armer armer Gargoyle...

Sein Name war Sam und er kannte seine Todeszeit. Sam wusste allerdings niemals wann dieses Datum ist, denn durch seine Zeitsprünge die er machte, konnte er nie wissen ob das Datum morgen oder erst in 100 Jahren war. Wie jeder hatte auch er Angst vor dem Tod und wollte doch noch so viel in seinem Leben erleben und viele viele Jahrhunderte erkunden die er noch nicht kannte. Ob er dies noch erleben darf?

*verflucht*, schimpfte Sam, denn wieder einmal hüpfte er in eine andere Zeit und als er auf das Datum blickt, erkennt er das er kurz vor seinem Todestag stehen könnte. Schweiß bricht aus und Sam wurde sofort ängstlich und verkroch sich in eine dunkle Gasse in der ihn niemand sehen konnte und vergrub seinen Kopf in seinen Klauen. Er zitterte am ganzen Körper und schwitzte ununterbrochen weiter aber er wusste einfach keinen Ausweg. Sam war ein ängstlicher Gargoyle und dies merkte er jetzt, kurz vor dem Datum vor dem er sich so fürchtete, um so deutlicher.


Sehr langsam hob Sam den Kopf und schaute sich ganz vorsichtig in der Gasse um ob hier jemand war, der ihn so ängstlich, zitternt und schweißgebadet sehen konnte aber hier war niemand. Langsam bewegt er sich in die Richtung der Straße um zu schauen wo er sich befindet. Am Anfang der Gasse angekommen neigt er seinen Kopf erst nach rechts und dann nach links um dann zu erkennen, er ist in den 70er Jahren gelandet. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Überall wo er hinsah, sah er Menschen die wunderschön gekleidet sind und alle liefen auf ein und denselben Ort zu.

Sam kam ein Gedanke und so kam es, dass er sich einen Smoking anzog, natürlich einen aus den 70igern und lief den Menschen nach. Er lief ganz lässig dem Eingang entgegen und öffnete dann die Türe. Als er den Raum betrat, blickte er sich um und erkannte, dass er auf einer Party gelandet ist. Der erste Gedanke war "Juhu, ich war noch nie auf einer Party!" und so stürzte er sich in die Masse und feierte mit ihnen. Zu seinem erstaunen bemerkte ihn keiner und so konnte er ausgelassen feiern. Spät in der nacht endete die Party und allmählich verließen die Gäste den Saal. Sam hatte nicht vor zu gehen, denn er weiß, dass heute sein Todestag angebrochen ist und er nicht weiß, ob er tatsächlich heute sterben würde. Deshalb wollte er diese besondere Nacht bis zum letzten Atemzug genießen. Sam blickte zur Bar und merkte, dass er noch nie ein Bier getrunken hatte und aus diesem Grund ging er zur Bar und bestellte sich eins. Wenn er schon sterben könnte, dann wolle er wenigstens so viel wie möglich erlebt haben und dazu gehört auch, ein Bier getrunken zu haben.


Als schließlich auch diese Nacht vorrüber ging, zog auch Sam sich zurück um sich von der Party zu erholen. Kurz nachdem Sam den Saal verlassen hatte, über die Straße ging und plötzlich hickste, wusste er das er die 70er verlassen wird um durch seine Gabe, dass Zeitenspringen, in eine neue Zeit zu hüpfen. Schwups, schon ist es passiert und Sam findet sich in einer neuen Zeit.

Sam bricht erneut in Schweiß aus, denn er entdeckt nirgendwo einen Hinweis darauf, welches Datum heute ist und er merkte, dass Tränen in ihm aufsteigen. Letztendlich reißt sich Sam zusammen und begibt sich auf die Suche nach einem Hinweis. Immerhin weiß er wann er sterben wird aber das schlimmste, was ihn so ängstlich macht ist, dass er nicht weiß WIE es geschehen wird, denn so könnte er der Gefahr aus dem Weg gehen. Aber wie immer hatte er Pech in seinem Leben. Sam beschloss, sich eine Höhle zu suchen um dort zu verweilen bis der nächste Zeitsprung ansteht, denn in diesem Jahrhundert scheint alles viel zu schnell zu gehen und das gefiel ihm ganz und gar nicht, denn wer will schon das sein Tod schnell herbei kommt? Er jedenfalls nicht!


Als Sam in der Höhle die er gefunden hat erwacht, merkte er ein kribbeln in der Nase, was heißt er würde wieder einen Zeitensprung machen und so machte er sich bereit für das nächste Abendteuer.

*hicks* *hatschi* - und schon ist es geschehen, es war kein Zeitensprung den Sam erlebte sondern es war sein Tod. Er hat nun, in all den Jahren wo er von Zeit zu Zeit gereist ist, nicht mit so einem Tod gerechnet. Er fragte sich, was es war das ihn getötet hatte und so wie es scheint, wird er es nie erfahren, denn er sah, dass sein Körper sich in der Höhle auflöste und ihn so keiner finden würde.

Als Sam in das Reich der toten Gargoyls aufstieg, begegnet er Mat, seinem Mentor und dieser erzählte ihm, was zu seinem Tod führte. Sam riss die Augen auf und starrte Mat einfach nur an. Das Bier soll an Sam's Tod schuld sein? Das glaubte Sam nicht, denn er hatte es in den 70ern getrunken und im Normalfall wäre er sofort gestorben und nicht erst nach seinem nächsten Zeitensprung. Er grübelte und war einfach nur fassungslos.

* * * * * * * *

Bei dem Gargoyle Sam handelt es sich um einen erfundenen Gargoyle. Er und seine Fähigkeiten sind an die Geschichte angelehnt und dienen hier nur zum Anschauungszweck.

Ich könnte die Geschichte um Sam, dem Gargoyle, noch ewig weiter schreiben aber ich muss auch zu einem Ende kommen, denn sonst wäre dieser Beitrag in's unermessliche gestiegen und bei Fragen könnt ihr gerne in eurem Kommentar danach fragen. :D

Was ich euch mit dem Beitrag sagen möchte ist, dass es, in Sam's Fall, nicht hilfreich war das Todesdatum zu kennen wenn die Todesart unbekannt ist, denn wie soll man etwas machen, wenn man nie weiß ob es genau DAS dann zum Tod führt. Aber genug geredet, nun kommen wir zum Gewinnspiel.

Das Gewinnspiel:







1. Preis: 1 signiertes Taschenbuch
2. + 3. Preis: 1 eBook im Wunschformat








Die Gewinnspielfrage:

Was würdet ihr tun, wenn euch euer Todesdatum bekannt wäre aber nicht wüsstet,
ob es nun das morgen ist oder erst in 100 Jahren?

 Die Teilnahmebedingungen. < Anklicken.
Das Gewinnspiel endet am 14.11.2016 um 23:59 Uhr.

Die Tour zu Gast bei:

9.11. Gargoyles - mehr als nur Wasserspeier 
bei Christian von Bluebutterfly's Bücherblog

10.11. Wenn morgen gestern und gestern übermorgen ist 
bei Nadja von Bookwormdreamers

11.11. Ein Tag als Gargoyle 
bei Jasmin von Bücherleser

12.11. Todeszeitpunkt bekannt - Todesart unbekannt
- hier bei mir -

13.11. Der Narr plaudert aus - Interview über die Autorin 
bei Jaqueline von PhinchensFantasyRoom

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    zumindest am Anfang ehrlich würde ich persönlich nur schwer damit klar kommen....aber auf der andere Seite das Leben ist einfach zu schön und einzigartig um sich dauert nur darum Gedanken zu machen......

    Also würde ich mit der Zeit...diese Tatsache einfach verdrängen und gut ist es!!

    Punkt um......LG..Karin...

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  2. Hallöchen :-)
    Der Beitrag ist auch heute einfach wieder toll und auch wenn ich kein Glück fürs Print haben sollte weis ich das es ganz flink auf meine Wunschliste muss denn ebooks kann ich nicht lesen, deshalb auch weiter heute mein Glück fürs Print versuche! :-)
    Ich wäre wohl anfangs super verzweifelt und vielleicht auch am durch drehen und könnte sicher nicht mit dem wissen darum umgehen!
    LG Jenny

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  3. Ich würde die Tage richtig genießen und wäre auch etwas ängstlich.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hallo,

    ich wäre wahrscheinlich ein bisschen überfordert mit der Situation, würde aber versuchen einfach den Tag zu genießen und nicht zu viel darüber nachzudenken...

    LG

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  5. Hallo,
    danke für den tollen Beitrag. Ich würde einfach normal weiterleben wie bisher und versuchen, das beste aus jedem Tag zu machen.
    Liebe Grüsse,
    Anni

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  6. Hallo,

    ich würde versuchen die Tage so gut wie möglich zu genießen und sie mit mir wichtigen Menschen zu verbringen.

    LG
    SaBine

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  7. Keinen Plan. Ich würde wohl einfach weitermachen. Bringt ja nichts. Irgendwann muss jeder sterben, egal ob heute oder in 100 Jahren. Wenn man dauernd Angst davor hat, verpasst man das Leben.

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  8. Puh.. das ist schwierig.. ich hab keine Ahnung.. nachdem ich mich verrückt machen würde, würde ich wohl mein Leben einfach weiter leben.. vielleicht mindestens einmal im Jahr lebewohl sagen, aber sonst.. wenn man darauf wartet, trifft es oft viel eher ein, als wenn man sich kaum Gedanken darüber macht :D ... wobei andersrum gehts ja auch oft genug.. ach ich weiß nicht.. darüber will ich ehrlich gesagt gar nicht so nachdenken.. es kommt oft eh ganz anders als man denkt :)

    lG Sarina

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