Freitag, 7. Oktober 2016

[Rezension #121] Dein letzter Tag von A. J. Rich






Verlag: blanvalet Verlag
Seiten: 348
Übersetzung: Bernd Stratthaus
Genre: Psychothriller
Reihe/Serie: Einzelband
Erschienen: 20.06.2016
Preis: 9,99€ (Taschenbuch) // 8,99€ (eBook)







 
 Du denkst, du kennst deine Liebsten. Aber erst der Tod deckt alle Geheimnisse auf ...

Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?

Der Klappentext hat sich so verführisch angehört, ich dachte echt "Juhu, ein Thriller der was ist!" und so habe ich mir dieses Buch für eine Leserunde, mit anderen Bloggern zusammen, angeschafft. Wenn ich den Klappentext jetzt wieder lese, dann ist dieses Juhu-Gefühl immer noch da.

Auch das Cover sprach mich an, denn es ist düster und strahlt etwas böses aus, was mich anzog. Am besten am Cover gefällt mir die Hundepfote oben am Rand, denn das spiegelt etwas den Inhalt wieder. Der Schriftzug ist auch etwas, was ich sehr spannend darauf finde, denn irgendwie strahlt er Thriller aus.

Die Spannung des ganzen Buches wurde, so sehe ich das, so ziemlich am Anfang aufgebraucht, denn je weiter ich gelesen habe, desto weniger spannend wurde es. Am Anfang der ganzen Story war ich voller Hoffnung und brannte schon darauf weiter zu lesen und dann kam ich immer weiter in die Geschichte rein und um so enttäuschter wurde ich, denn es fehlte an Spannung und vor allem an Thrill.

Die Charaktere allerding waren von den Autorinnen sehr gut beschrieben und echt gut ausgedacht. Was ich dem Buch zu Gute halten muss ist, dass die Charaktere es geschafft haben, mich als Leser zu verwirren und mir eine falsche Fährte gelegt haben, denn so dachte ich Sam sei böse aber das war nicht der Fall.

Auch das Ende war für mich einfach da ohne große Wendungen und irgendwie kam es so "abgehackt" und es kam so rüber, als wollten die Autorinnen das Buch einfach beenden und dies fand ich einfach sehr schade, denn Potential für einen richtig genialen Psychothriller ist definitiv vorhanden und wurde leider nicht genutzt.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass dieser Psychothriller eher ein spannender Krimi ist, denn das Potential für einen Psychothriller haben die beiden Autorinnen leider nicht genutzt und so entstand leider dieses Werk, welches ein Kriminalroman näher kommt als einem Psychothriller. Es wirkte so, als wäre das Buch gar nicht das was die Autorinnen wollten und so kam es bei mir leider auch an. Somit kann ich dem Buch einfach keine 4 oder 5 Bücher geben sondern gebe diesem Buch 3 von 5 Büchern.

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