Mittwoch, 14. September 2016

[Blogtour - Tag 3] Angelfall - Nacht ohne Namen (Ein Leben im Rollstuhl)

Herzlich Willkommen zum 3. Tag der Blogtour.

Heute gibt es ein Thema, welches ernste Hintergründe hat und welches einfach präsent ist. 

Ein Leben im Rollstuhl

In welchem Zusammenhang steht dieses Thema mit dem Buch?

Im Buch geht es um Penryn und ihre Familie, dazu gehören Paige, ihre kleine Schwester und die Mutter. Paige ist kein Mädchen wie die anderen sondern sie sitzt im Rollstuhl und deshalb wollte ich dieses Thema in die Tour mit einbinden.

Es gibt viele verschiedene Gründe weshalb ein Mensch im Rollstuhl sitzen kann. Außerdem gilt es zu unterscheiden ob man zeitlich an den Rollstuhl gebunden ist oder dauerhaft.


Wie ist man zeitlich an den Rollstuhl gebunden?

Zeitlich ist man an den Rollstuhl gebunden, wenn man diesen nach einer gewissen Zeit nicht mehr benötigt, da man wieder laufen kann. Ursachen können dafür sein:
  • Zeitliche Lähmung
  • Amputiertes Bein (und noch keine Protese)
  • uvm.
Wie ist man für immer an den Rollstuhl gebunden?

Für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gebunden zu sein ist wohl für jeden Menschen der reinste Horror. Aber das Schicksal nimmt auf uns keine Rücksicht und es gibt viele Menschen, die ihr Leben im Rollstuhl verbringen. Ursachen dafür können sein:
  • Querschnittsgelähmt durch einen Unfall.
  • Glasknochen 
  • Diabetes (wenn es schon fortgeschritten ist)
  • Behinderung die sie an den Rollstuhl binden.
Menschen die im Rollstuhl sitzen haben zwar ein Handicap aber sie sind trotzdem glückliche Menschen und das fasziniert mich an ihnen sehr. Ihr Leben ist nicht immer einfach, da sie es komplett ändern müssen um weiter leben zu können aber ihnen macht es nichts aus und schaffen es. Vor diesen Menschen kann man eigentlich nichts anderes als Respekt haben.
Was müssen Menschen im Rollstuhl ändern?

Menschen die auf Dauer an den Rollstuhl gebunden sind müssen sich eine Wohnung suchen, die behindertengerecht (Rollstuhlgeeignet) gebaut wurde. Was heißt, die Schränke in der Küche sind zum Beispiel tiefer wie in normalen Küchen so das der Mensch im Rollstuhl einfacher an seine Sachen kommt. Außerdem benötigen Menschen die im Rollstuhl sitzen jemanden, der für oder mit ihnen einkaufen geht, denn diese Menschen kommen zB. nicht an die oberen Regale im Supermarkt hin. 

Das Gewinnspiel:

Gewinne 2x das eBook zu Angelfall - Nacht ohne Morgen

Gewinnspielaufgabe:

Würdet ihr einen Tag im Rollstuhl verbringen um das Leben eines Menschen kennenzulernen der dauerhaft darin sitzt? Wenn ja, warum?

Die Teilnahmebedingungen:

● Du kannst am Gewinnspiel teilnehmen, sofern du 18 Jahre alt oder älter bist. Bist du unter 18 brauchst du das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten.
● Teilnehmen kannst du, wenn du einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz hast. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
● Du erklärst dich damit einverstanden, im Gewinnfall, namentlich auf den Blogs genannt zu werden und das wir deine Adresse dem Autor/der Autorin oder Verlag zukommen lassen um deinen Gewinn auf den Weg zu dir zu schicken.
● Die Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich und somit ausgeschlossen.
● Du darfst pro Tag 1x am Gewinnspiel teilnehmen. Weitere Teilnahmen unter anderem Pseudonym, anderen Vor- und/oder Nachnamen ist verboten und wenn dies herauskommt, wird man vom Gewinnspiel ausgeschlossen.
● Facebook hat mit den Gewinnspielen nichts zu tun und steht auch damit nicht in Verbindung.
● Das jeweilige Gewinnspiel endet am letzten Blogtourtag (17.09.) um 23:59 Uhr und wird im Normalfall am Folgetag ausgelost.


 Der Blogtourfahrplan:

Tag 1: Around the Book bei Anna von Fuchsias Weltenecho
Tag 2: Erzengel bei Jasmin von Bücherleser
Tag 3: Ein Leben im Rollstuhl bei mir
Tag 4: Engel - Gut oder doch Böse? bei Brina von Mohini & Grey's Bookdreams
Tag 5: Penryn & Raffe bei Michéle von Elchi's World of Books
Tag 6: Gefallene Engel bei Yvonne von YVi's kleine Wunderwelt
Tag 7: Gewinnerbekanntgabe auf allen teilnehmenden Blogs.

* Mit Klick auf den Blog kommt ihr zum jeweiligen Beitrag.

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Ein ernstes Thema und ja, ich würde das gerne mal ausprobieren - wenn ich dabei Hilfe hätte. Denn ich denke nicht, dass ich ganz alleine klarkommen würde. Da brauch ich mich nur mal in meiner Wohnung umschauen - ich könnte ja nicht mal in jedes Zimmer damit.
    Auch draußen sieht man überall Hürden, die für Rollstuhlfahrer schwer zu bewältigen sind.

    Ein wirklich schweres Schicksal, egal, auf welche Weise man dazu kommt. Ich finde es ja immer sehr bewundernswert, wie positiv und gut gelaunt sie trotz allem durchs leben "fahren". Daran können sich einige andere Menschen ein Beispiel nehmen!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Hallo und guten Tag,

    nein, möchte ich nicht.

    Denn meiner Tante wurde vor kurzen das Bein amputiert und sie wird dann bis zu ihrem Lebensende auf den Rollstuhl angewiesen sein.

    Wir haben in ihrer Wohnung schon einiges verändern müssen und bis sie aus dem Krankenhaus/Reha kommt ...gibt es sicherlich vieles was noch geändert werden muss......

    LG..Karin...

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  3. Hallo,
    ich habe es zwar noch keinen ganzen Tag gemacht, aber im Rahmen eines Rollenspiels schon mal ein paar Stunden lang versucht. Da fällt einem noch mehr auf, was Schwierigkeiten bereitet als wenn man es sich nur vorstellt. Was ich toll finde, es gibt zum Beispiel Basketballgruppen, wo alle Spieler im Rollstuhl spielen. Da kann man auch mitmachen, wenn man nicht auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber das ist echt anstrengend. Jedoch eine tolle Sache.
    Danke für den interessanten Beitrag.

    lg, Jutta

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  4. Hallo,

    ich würde es nicht probieren, denn ich habe schon öfters die Reaktionen - positiv wie negativ - miterlebt und auch so manche Alltagssituationen. Ich habe nämlich Kontakt zu einer die im Rollstuhl sitzt.

    Lg Bonnie

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  5. Wir hatten vor einigen Jahren mal so ein Seminar, wo man einen ganzen Tag im Rollstuhl verbringen musste. Im Rollstuhl einkaufen fahren, die tägliche Sachen erledigen. Das war echt nicht einfach. Da konnte man sich gut in die "Betroffenen" hinein versetzen, also lautet meine Antwort: Ja.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Ja sofort!
    Mein Cousin sitzt aufgrund einer Schwerstbehinderung im Rollstuhl und mich interessiert schon lange, wie das wohl ist. Auch sehe ich fast täglich Rollstuhlfahrer und das macht mich immer nachdenklich

    Kristie

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  7. Hallo,
    Das ist ja ein wirklich ernstes Thema heute.
    Ich denke ich würde einen tag im Rollstuhl verbringen. Ich denke einfach dass man so mehr über die Einschränkungen einer solchen Behinderung lernt und sich besser in die betroffenen Personen hinein versetzen kann. Allerdings darf man diese Aktion nicht "ins lächerliche ziehen" sondern muss sich bewusst sein, dass es eine ernste Einschränkung ist, wenn man im Rollstuhl sitzt und es dennoch dem Alltag der Betroffenen entspricht.
    LG Jessy

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  8. Huhu

    einsehr ernstes Thema. Und meine Antwort lautet ja ich würde es einen Tag lang ausprobieren.Meine Oma braucht für lange Strecken einen weil sie heuer an der zweiten Hüfte operiert worden ist. Künstliches Hüftgelenk an beiden Seiten. Ich stelle mir so einen Tag als sehr schwer vor ich weiß nicht ob ich alles schaffen würde gebe ich ehrlich zu.

    Danke für deinen Beitrag :)

    Liebe Grüße Michelle

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  9. Hallo ,

    vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Ich glaube ich würde mich nicht trauen weil ich
    Angst hätte etwas falsch zu machen.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  10. Hallo,

    ich könnte mir das schon vorstellen, da man ja dadurch noch mal einen ganz anderen Eindruck von der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung erhalten würde...

    LG

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