Montag, 18. Juli 2016

[Rezension #101] Die Spur ins Schattenland von Jonathan Stroud




Verlag: cbj Verlag
Seiten: 316
Übersetzung: Bernadette Ott
Genre: Fantasy (All Age)
Reihe/Serie: -
Erschienen: 11.07.2016
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)
Kaufen?: Auf zu Amazon
Leseempfehlung: Ja.



» Er schaut mich immer noch an. «
Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ...

Und wieder beginne ich mit dem Cover, denn meiner Meinung nach ist es ein schönes Design geworden und es ist definitiv anschaulich. Mir gefällt es, dass es in einem hellen und freundlichen Tongehalten wurde. Was mir auch sehr gefällt ist, dass es nur eine Person aufs Cover geschafft hat und das rechts unten im Eck, welche für mich Charlie darstellt. Mir gefällt die Schlichtheit, denn es wirkt sehr ruhig und spiegelt doch die Stimmung im Buch wieder, auf seine Art und Weiße. Auch die Schlichte Schriftart hat seine ganz eigene Wirkung und es gefällt mir echt sehr.

Der Schreibstil des Autors ist im ersten Augenblick etwas gewöhnungsbedürftig und ich kam sehr zögernd damit klar aber wenn ich einmal drin war, wurde er doch flüssig und leicht lesbar. Was mich sehr begeistern konnte war, wenn die Protagonistin Charlie geträumt hat, hat der Autor diesen Traum sehr real beschrieben und der Schreibstil wurde für mich sehr bildlich, denn ich konnte mir die Szenen echt wunderbar vorstellen.

Die Charaktere waren meiner Meinung nach ALLE sehr gut durchdacht. Charlie und Max waren für mich keine zwei gewöhnliche Freunde, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Charlie mehr für Max hegt als nur Freundschaft und dieses Gefühl wurde vom Autor echt toll vermittelt. James und die Mutter waren zwei Charaktere, da ging meine Meinung mal Berg auf mal Berg ab, denn diese zwei waren irgendwie komisch und dann im nächsten Moment doch wieder so normal. Mich haben die zwei echt verwirrt aber ich mochte die beiden auch. Es gab in diesem Buch nun keinen Charakter, bei dem ich sagen kann, dass er mich einfach nur aufregte und genervt hat.

Der Handlungsstrang und die Geschichte in sich waren für mich einprägsam und wunderschön durchdacht. Beim lesen selbst merkte ich auch erst, dass die Handlung in sich schlüssig ist und auch auf "zwei Ebenen" spielt. Zum einen auf der Realenebene, wo Charlie genervt wurde und zum einen auf der Schattenlandebene, wo sie nach Max suchte. Ich hatt sehr oft das Gefühl, dass sich Charlie in der Handlung nicht weiterentwickelt aber dies tat sie, auch wenn sie es nur im Schattenland getan hat aber sie hat es getan. Mir hat die Kulisse in Charlies Träumen immer am besten gefallen, denn es hatte für mich etwas beruhigendes an sich und ich konnte mich voll und ganz in die Geschichte und die Handlung hineinversetzen.

Die Spur ins Schattenland ist ein All Age Fantasy Roman der wirklich für jedes Alter geschrieben wurde. Mich konnte das Buch sowohl vom Handlungsstrang und auch von der Story von sich überzeugen. Endlich hatte ich mal ein Buch in der Hand, in dem es keine Charaktere gab die mich nervten. Dieses Buch erhält eine Leseempfehlung von mir.

 4 von 5 Bücher













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