Montag, 2. Mai 2016

[Rezension #85] Wenn der Sommer stirbt von C.L. Wilson

Wenn der Sommer stirbt
Erst seit wenigen Wochen herrscht Frieden zwischen den Reichen Sommergrund und Winterfels, besiegelt durch die Ehe von Sommerprinzessin Chamsin und Wynter Atrialan, dem Winterkönig. Doch der Frieden währt nicht lange. Zu Beginn des Krieges hat Wynter das Eisherz, die Essenz eines dunklen Gottes, in sich aufgenommen. Und diese Magie droht nun, ihn zu verschlingen und in einen Todesgott zu verwandeln, eine Bedrohung, schlimmer als alles, dem sich Sommer- und Winterländer je gegenübersahen ...


WAS BISHER GESCHAH ...
Vor drei Jahren begann ein Krieg zwischen den Reichen Winterfels und Sommergrund, als der Kronerbe von Sommergrund dem Winterkönig die Verlobte und ein Artefakt, das sogannante Buch der Rätsel, stahl und auf der Flucht dessen Bruder tötete. ×]

DAS COVER:
 Magical! Dieses Wort fällt mir als aller erstes ein wenn ich das Cover betrachte. Zusammen mit Band 1 kommt es einfach noch viel besser zur Geltung. Von der Farbgestaltung her habe ich es einfach als warm und freundlich empfunden. Ich bin der Meinung, dass es einfach als gesamtes richtig proportioniert ist und das Zusammenspiel mit Band 1 einfach sehr gut gelungen.

DER SCHREIBSTIL:
 Auch hier in Band 2 war der Schreibstil wieder super toll. Er war wieder flüssig und einfach lebhaft. Ich konnte dank des wunderbaren Schreibstils zügig lesen und ohne größere Probleme. Die Spannung wurde gezielt eingesetzt und hat mich als Leser gefesselt. Das einzige was mich gestört hat, war, dass die Spannung Berg- und Talfahrten hatte und mal größer war und mal weniger.

DER INHALT:
Die Handlung der Story war für mich wie auch im ersten Teil super aufgebaut und toll geschrieben. Wäre die Spannung permanent aufrecht erhalten worden, dann wäre es definitiv ein geniales Buch geworden aber was solls, es war trotzdem super, da die Handlungen einfach schlüssig waren und man sich alles sehr bildlich vorstellen konnte. Am besten hat mir der Mittelteil und das Ende, denn dort war für mich die Spannung echt am Höhepunkt und ich lernte die Geschichte von einer völlig anderen Seite kennen und das gefiel mir sehr gut.

DIE CHARAKTERE:
Auch in Band 2 konnte mich Chamsin von sich überzeugen und mich in die Geschichte reißen. Sie war mir auf Anhieb wieder sympathisch und überzeugte mit ihrer Stärke. Wynter allerdings war für mich unerträglich. Ich hatte noch nie einen so unsympathischen Charakter gesehen und dann diese "Arroganz"... Ich wurde mit ihm einfach nicht warm. Ebenso erging es mir mit den Winterfels Bewohnern. Die Sommergrund Bewohner hingegen und deren König mochte ich sehr da sie mir sehr freundlich rüber kamen.
Dieser zweite Teil konnte die Spannung von Teil 1 halten. So ganz überzeugen konnte mich der Spannungsaufbau nicht aber nichts des so trotz finde ich, dass man diese Bücher unbedingt haben sollte und auch lesen sollte, denn man taucht in eine ganz andere Welt ein die man so nicht kennt, finde ich.

4 von 5 Bücher.


Danke an den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

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