Donnerstag, 31. März 2016

[Rezension #75] Cop Town - Stadt der Angst von Karin Slaughter

Cop Town
Stadt der Angst
Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.
 « Der Morgen dämmerte über der Peachtree Street. »

DAS COVER:
 Das Cover gefällt mir sehr gut und es sieht einfach wunderschön aus. Es wirkt sehr finster und strahlt trotz allem etwas schönes aus. Was mir am Cover am besten gefällt ist das Schriftzug vom Namen der Autorin. Dieses blaue schimmern ist einfach der Hingucker und was dem ganzen noch die Krone aufsetzt sind die Augen der abgebildeten Frau. Sie strahlen für mich Rache aus, was ich sehr gut verstehen kann wenn ich den Inhalt nochmal gedanklich durchgehe.

DER SCHREIBSTIL:
 Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und auch bildlich. Dazu kommt, dass er flüssig ist und man super durch das Buch kommt. Dazu kommt, dass der Schreibstil echt außergewöhnlich ist und man ihn eigentlich recht schnell mag, so war es zumindest bei mir. Durch das flüssige darin wirkt die Story viel lebendiger und realer als wenn der Schreibstil einfach nichts ist.

DIE CHARAKTERE:
Die Charaktere waren in meinen Augen durchdacht und haben alle einen eigenen Charakterzug der sie liebenswert macht und sie auch auszeichnet. Am liebsten allerdings mochte ich Maggie da sie sich beweisen musste als Frau in der Handlung als Polizistin und mir gefiel es sehr wie sie es machte. Sie kam mir vor, als wäre sie eine starke und selbstsichere Frau die genau weiß was sie tut und was sie tun musste ohne dabei übertrieben rüber zu kommen. Terry hingegen war ein Charakter der mir gar nicht gefiel. Er war mir zu herrisch und zu unsymapthisch schon als er in das Haus von Delia kam. Er wirkte so, als hätte er Vorurteile Frauen gegenüber die im Polizeiberuf tätig sind und dies gefiel mir an ihm überhaupt nicht.

DIE STORY (MIT HANDLUNGSSTRANG):
Die Story und der Handlungsstrang waren sehr authentisch und liesen sich super nachvollziehen. An ein bis zwei Stellen hätte die Autorin noch weiter ausbauen können, was aber weiter nicht schlimm gewesen ist, es wäre nur toll gewesen, gerade bei diesen Stellen mehr lesen zu können. Trotz allem war es eine interessante Story die mich in ihren Bann gezogen hat und mir schöne Lesestunden bereitet hat.

Als Fazit kann ich schließen, dass dies definitiv ein Buch ist, welches man als Krimiliebhaber gelesen haben muss. Allerdings würde ich es nicht ins Thriller Genre einordnen, da es für mich nicht diesen Effekt eines Thrillers hatte. Trotz allem lesenwert.

4 von 5 Bücher.

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