Montag, 14. März 2016

[Rezension #72] Eisprinz und Herzbube von Elena Losian

Eisprinz und Herzbube

Coming out und erste Liebe
Es gibt drei Dinge, von denen Emilio überzeugt ist. Erstens: Der Lebensgefährte seines Vaters ist ein Sadist und Meister darin, ihn zum Explodieren zu bringen. Zweitens: Die Schule und ganz besonders seine Mitschüler sind einfach mal total für den Arsch. Und drittens: Der schwule Schulsprecher Nicholas ist der arroganteste Kerl unter der Sonne. Emilios ohnehin nicht allzu langer Geduldsfaden wird ein bisschen zu heftig strapaziert, als er durch ein Missverständnis mit Nicholas aneinandergerät – und ein ungewollter Kuss alles verändert ...


"»Und? Durftest du schon ran?«"

Die Hülle oder auch Cover genannt:

Das Cover haute mich einfach nur um. Es ist einfach die pure Augenweide. Die Gestaltung ist einfach wunderschön und passt einfach super toll zum Inhalt des Buches. Was mir echt sehr gut am Cover gefällt sind die Augen in grün und braun. Vor allem ist es interessant das man nicht das gesamte Gesicht sieht sondern nur einen Ausschnitt davon und das macht das ganze noch attraktiver und geheimnisvoller. Farblich ist es auch deifinitiv ein Hingucker und mir gefällt es einfach super gut. 

Der Schreibstil der Autorin:

Der Schreibstil fing sehr schön an. Es war flüssig und bildlich geschrieben und ich hatte keinerlei Probleme das Buch zu lesen. Je weiter ich allerdings in das Geschehen kam, desto schwummriger wurde dieser Schreibstil für mich und es wurde schwieriger meine Konzentration im Buch zu halten. Ich fand es sehr schade, denn es fing echt vielversprechend an.

Die Charaktere im Werk:

Emilio fand ich einfach nur super, manchmal zwar zum schütteln verdammt, aber er war der Charakter den ich sehr gerne gelesen habe. Nicholas war anfangs sehr unsympathisch und nervte mich nur mit seiner arroganten Art. Aer dann, als die Wendung von ihm kam war ich doch sehr überrascht das er doch so sein kann wie er dann war. Harter Kern und weiche Schale kann ich dazu nur sagen, denn genau das trifft perfekt auf Nicholas zu. Der Vater von Emilio war mir nicht ganz sympathisch, irgendwie habe ich zu ihm nie einen Zugang gefunden, was ich bei den anderen beiden aber getan habe, auch wenn es bei Nicholas seine Zeit gebraucht hat.

Der Handlungsaufbau und die Story:

Für mich war der Handlungsaufbau super und echt durchdacht. Ich merkte schnell, dass sich die Autorin Gedanken gemacht hat wie sie was schildert und in welcher Reihenfolge es kommt. Allerdings merkte ich auch schnell, dass die Story kleine Schönheitsmacken hatte, welche man besser schreiben hätte können. Es gab Stellen in der Story welche ich ausführlicher geschrieben hätte damit  dem Leser keine Fragen aufkommen und es unschlüssig wirkt.

 Es ist eine echt schöne Geschichte allerdings gibt es einige Schönheitsmacken welche hätten nicht sein müssen und welche schnell behoben gewesen wären.

3,5 Bücher von 5.

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