Freitag, 11. März 2016

[Rezension #71] Killerjagd von Christine Drews

Killerjagd
Rachel Hyatt ist eine der besten Profiler bei Scotland Yard. Als sie zum Schauplatz eines besonders brutalen Mordes gerufen wird, weiß sie daher sofort: Hier war ein Profi am Werk - aber einer, der persönliche Gründe für seine Tat hat. Zumal sein Opfer nicht irgendwer ist, Sir Ian war ein wichtiges Mitglied des britischen Geheimdienstes. Noch ahnt Rachel nicht, dass sie soeben den Weg des gefährlichsten Killer Englands gekreuzt hat. Und sie sehr bald von der Jägerin zur Gejagten werden wird.
"Eine Flüssigkeit lief ihr den Rücken hinunter, strich über jeden einzelnen Wirbel, bis das dünne Rinnsal von der großen Wunde gestoppt wurde, die sich über ihrem Gesäß befand."

Ich möchte euch nun meine Meinung zum Cover sagen:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es, mal wieder, passend gewählt ist. Blutig und eine brutale Wirkung, wie der Killer im Buch. Es ist für mich faszinierend, wie es der Verlag schafft, jeden Thriller mit dem perfekt passendem Cover auszustatten. Für mich spiegelt das Cover definitiv den brutalen Inhalt wieder und zeigt mir, dass Lübbe definitiv die besten Thriller verlegt. Die Gestaltung des Covers ist zwar nicht aufwendig oder ein besonderer Blickfang aber was mir persönlich wichtiger ist, ist das es den Inhalt spiegelt und dies tut es definitiv, da es einfach die Wirkung nicht verliert.

Nun komme ich zum Schreibstil der Autorin:

Für mich hat die Autorin Christine Drews einen sehr lebendigen und anschaulichen Schreibstil. Beim lesen machte dieser keinerlei Probleme und ich kam sehr gut damit zurecht, denn man stolpert nicht oder versteht etwas nicht. Dadurch das sie hier sehr lebendig und bildlich geschrieben hat, konnte man sich die Szenarien sehr gut vorstellen und litt somit mit den Charakteren. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, da er für mich etwas tolles hatte und mich ans Buch fesselte.

Die Charaktere sind auch ein wichtiger Teil:

Rachel Hyatt ist eine Frau die mich von Beginn an begeistern konnte. Sie ist eine starke und, so empfand ich es, mutige Frau die ihre Schwächen aber auch ihre Stärken hat. Ebenso an ihr begeistert hat, dass sie ihm Job sehr zielstrebig ran ging und sie die perfekten Blick für die Details hatte. Aber auch die anderen Charaktere haben etwas an sich, was sehr authentisch wirkt und sie alle zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte machen. Wer mir allerdings so überhaupt nicht gefallen hat war der Killer, er jagte mir Angst ein mit seiner brutalen Art die Menschen zu töten.

Die Handlung der Geschichte:

Von Beginn an ist man mitten im Geschehen. Der Prolog wirft einen in die Geschichte und lässt den Leser direkt am Geschehen teilhaben. Der Handlungsstrang war echt super aufgebaut und was mir daran sehr gut gefallen hat war, dass man nie mehr als nötig vom Killer erfahren hat und so wirkte die gesamte Story sehr toll und zwang mich jedes mal noch ein Kapitel mehr zu lesen. Hier kam auch nichts durcheinander oder verwirrend, nein im Gegenteil sogar, ich wurde jedes mal noch neugieriger und noch hungriger auf die Geschichte je mehr die Geschichte wirkte und je weiter man gelesen hat. Ich merkte auch relativ früh, dass sich die Autorin Gedanken über diese Thematik gemacht hat und dies merkte ich auch an der Handlung. Sie war sehr durchdacht und genau auf den Punkt gebracht, ohne das ich sehen konnte was nun kommt. Es gab immer einen Überraschungseffekt und die Spannung wurde stetig mehr und mehr und niemals weniger.

Wer gute Thriller gerne liest, für denjenigen ist dieser definitiv was. Er ist fesselnd, brutal und blutig, so wie ein guter Thriller sein soll und das wird man bei diesem Exemplar schnell merken. Er kam zwar nicht an die Cody McFadyen Thriller ran aber er wirkte trotz allem außergewöhnlich gut.

Danke an BloggDeinBuch 
und an Bastei Lübbe

5 von 5 Büchern!


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